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blub

Ja so ist das. Ich sitze nach wie vor zu Hause fest Laufen geht zwar wieder aber seid 7 Wochen warte ich auf das Geld der Krankenkasse. WOW ich habe mich noch nie so Mittellos gefühlt. Da fragt man sich mit welcher Berechtigung die immer mehr Beiträge verlangen. Naja nun sitz ich demnach seid 12 Wochen hier fest, erst weil ich nicht laufen konnte und nun weil kein Geld da ist. Mein ganz persönliches Gefängnis :D

3.11.11 10:30


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Hi

Erstmal ein nettes Hallo an alle,

 ehrlich gesagt weiß ich gar nicht wie das hier alles funktioniert oder warum ich mich wirklich hier angemeldet habe und was man hier so schreibt, doch nun sitze ich seid 10 Wochen mit nem gebrochenen Fuss zu Hause und dachte ich probiere es mal aus.

10 Wochen können ne ziemlich lange Zeit sein wenn man körperlich eingeschränkt ist und man hat endlos viel Zeit über vieles nachzudenken, zu viel Zeit würde ich meinen. Dennoch ist es erstaunlich was sich in einem Leben alles verändern kann ohne das man aktiv daran teil nimmt Schätze das sind Situationen in denen man nur allzu schnell merkt wer im Leben tatsächlich ein Freund ist und wer es aus diversen Nutzen vorgibt zu sein. Einiges ist in der Zeit auseinander gegangen, dafür aber auch einiges eng zusammen gerückt. Vielleicht sind mir einige Dinge auch nur so bewusst aufgefallen, da ich mir vorher nie wirklich die Zeit genommen habe mich tatsächlich damit zu befassen. Mein Leben besteht hauptsächlich darin viel zu arbeiten und die restliche Zeit zu nutzen aktiv mit Freunden das Leben zu genießen. Dadurch fült es sich an wie die Höchststrafe zum Rumsitzen verdonnert worden zu sein.

In den ersten sechs Wochen in denen ich noch den Gips tragen musste war es jedoch am schlimmsten. Wie gesagt so viel Zeit und Ruhe bin ich nicht gewohnt und kam auch erst gerade aus dem Urlaub, bei dem ich davon schon alles im Überfluss hatte. Mein Gefühlszustand reichte von ärger bis Frustration. Ich glaubte fast wahnsinnig zu werden, da ich kurz davor stand mit mir selber zu sprechen. So viele Dinge die ich nicht machen konnte, was mich vor Wut weinen lies!!! Als ich dann das Interesse an Büchern, Filmen und zum Schluss sogar an Musik verlor, wurde es immer schlimmer, denn auf einmal hört man nicht mehr auf zu denken !!!

Klingt wohl übertrieben, aber nach so vielen Wochen in denen man kaum von der Stelle kommt wird irgendwann einfach ALLES langweilig und obwohl Musik bei mir sonst 24 Stunden laufen kann wurde ich nachher schon wütend darüber das ich nicht mehr weiß was ich hören soll. Zum einen hatte man ja alles nun schon millionenfach gehört und zum anderen hatte alles ruhige die Gedanken angeregt und verstimmt und alle fröhlichen Lieder zum tanzen ingeladen und das ging ja nun auch nicht. Im nachhinein frage ih mich selber wie ich mich so von den Gefühlen  habe mitreissen lassen, aber nun habe ich ja die Hofnun es in einer Woche ausgestanden zu haben. Das lässt hoffen.

 ZUmindest hat mich das ganze zum Schreiben angeregt. Früher habe ich viel Tagebuch oder Gedichte geschrieben, doch das scheint mir ewig her und ich glaube es gab irgendwann einfach nichts mehr was mich so bewegt hat das es sich gelohnt hätte darüber zu schreiben. Zumindest flogen mir plötzlich wieder so viele Gedanken durch den Kopf und ich begann diese festzuhalten. Deshalb bin ich am Ende wohl auch hier gelandet und schreibe nun blindlings drauf los. Vielleicht ist es ja mal ganz interessant all seine Gedanken mit der Öffentlichkeit zu teilen. Wer weiß wohin das führt

 LG

17.10.11 14:35


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